Vom Armenhaus zum Kulturhaus           Geschichte des Museums "Spital Hengersberg"                                                         

Der 997 unter Abt Gotthard gegründete Ort Hengersberg wurde 1009 zum Markt erhoben. Auch das Leprosen-, Siechen- bzw. Armenhaus gehörte dem Kloster. Es befand sich schon Mitte des 15. Jahrhunderts unterhalb des Frauenbergs und wurde später mehrmals umgestaltet. So ließ Abt Joscio Hamberger um 1730 unter anderem die Kapelle einrichten. 1803 wurde das Kloster im Zuge der Säkularisation aufgehoben. Danach übernahm der nun als Gemeinde eigenständige Markt Hengersberg das Gebäude. Es wurde im 19. Jahrhundert teils als Kranken-, schließlich bis um 1990 nur mehr als Armenhaus genutzt. Auf die Instandsetzung des Baudenkmals folgte 1997 die Eröffnung der "Kunstsammlung Ostbayern".