WÖRLEN GEORG PHILIPP

1886 (Dillingen/Donau) – 1954 (Passau)

Donau-Wald-Gruppe

       Selbstbildnis, 1939 (Ausschnitt)

Wörlen setzte sich in vielfältiger Weise mit seiner Wahlheimat Passau sowie mit der menschlichen Gesellschaft und religiösen Themen auseinander.
Nach konventionellen Anfängen wandte er sich in der englischen Gefangenschaft
– beeinflusst vom Kubismus –
dem Expressionismus zu.
Während der 20er und 30er Jahre orientierte er sich auch an der Neuen Sachlichkeit.
Nach 1945 öffnete er sich in seinem Spätwerk der abstrakten Malerei.

  

  nach dem Abitur

 Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Nürnberg und der TU München;

 Anstellung im Atelier Altheimer Regensburg (Kirchenmalerei)

  1911

 Heirat
  1915  Geburt des Sohnes Hanns Egon Wörlen
 (Stifter des Museums Moderner Kunst in Passau)
  1914 – 19

 Einsatz im Ersten Weltkrieg
 (zweimal an der Westfront verschüttet)
 englische Gefangenschaft

  nach dem Krieg

 wohnhaft in Passau, Kunsterzieher am Gymnasium Leopoldinum
 Freundschaft mit Carry Hauser, intensive Kontakte nach Wien
 Mitglied in den Künstlergruppen „Der Fels“ (1920 – 1927)
 und „Hagenbund“ (1926 – 1938)

  1927  Ausmalung der Passauer Krankenhauskapelle
  „Drittes Reich“  zurückgezogenes Leben in Passau
  1946  Gründungsmitglied der Donau-Wald-Gruppe                             zurück