ULFIG WILLI

1910 (Breslau) – 1983 (Regensburg)

Donau-Wald-Gruppe

Der vielseitige Künstler (Ölgemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafik) suchte seine Motive in Regensburg und Umgebung sowie auf Reisen (u. a. Ägypten). Ulfig orientierte sich am Expressionismus und bewegte sich dabei an der Grenze zur Abstraktion: „In meiner Malerei versuche ich, optische Eindrücke, die Vielfältigkeit der Natur mit ihrer nicht zu begrenzenden Rhythmik nach zu erleben und zu einem Zusammenhang zu erheben, in dem die Farbe in ihrer Ganzheit und ihren vielfältigen Teilungen die dominierende Rolle spielt.“

 

  

  nach der Volksschule

 Malerlehre (Gesellenbrief)

  späte 20er Jahre

 Studium an der Kunstgewerbeschule Breslau
  1931/32  Fortsetzung der Ausbildung an der dortigen Kunstakademie
  1933

 nach einer Italienreise Abbruch des Studiums
 freischaffender Künstler
 Schriftenmaler und Bühnenbildner in Breslau

  2. Weltkrieg

 Einsatz als Soldat (zeitweise Kartenzeichner)

  ab 1945  in Regensburg - malt u. a. Kinoplakate und Porträts
 Unterstützung durch den Museumsleiter Dr. Walter Boll
  1946  Beitritt zur Donau-Wald-Gruppe
  1965  Kulturpreis Ostbayern
  1969  Umzug nach Stefling bei Burglengenfeld;

 aktiv im Bereich „Kunst am Bau“ in der Oberpfalz  
 (z. B. Wandmalereien im Donaueinkaufszentrum Regensburg, 1979)
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