THEUERJAHR HEINZ

1913 (Stolp/Hinterpommern) – 1991 (Waldhäuser)

Donau-Wald-Gruppe

Seine Aufgabe als Künstler sah Theuerjahr darin, Überflüssiges beiseite zu lassen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren („Die knappste Aussage ist die beste“).

Diese Reduktion prägte im Laufe der Jahre zunehmend sein Schaffen
(in erster Linie Skulpturen, Plastiken, Holz- und Linolschnitte).

 

  

    Kindheit

 begleitet seinen Vater als Kind auf die Jagd

    1932

 Abitur in Stralsund
 danach landwirtschaftliche Lehre
    1933 - 35  Ausbildung an der Staatl. Hochschule für Kunsterziehung Berlin

 danach Studium an der dortigen Kunstakademie
 während der Semesterferien Wanderungen durch Süd-Ost-Europa
 sowie den Bayer- und Böhmerwald und 1935 Begegnung mit Waldhäuser

    1939

 nach dem Studium Aufenthalt in der Villa Romana in Florenz

    1940

 wegen Lungenkrankheit als Soldat entlassen
 Übersiedlung nach Waldhäuser
 (Bau eines Hauses, Freundschaft mit Reinhold Köppel und seinem Kreis)
 1942 Heirat

    1946  Gründungsmitglied der Donau-Wald-Gruppe
    ab 1960  vierzehn Afrikareisen
 dort Auseinandersetzung mit Tiermotiven, die in seinem Werk eine
 entscheidende Rolle spielten                                                                zurück