STÜTZER ALWIN

1889 (Berlin) – 1974 (Neuburg/Inn)

Donau-Wald-Gruppe

In den 20er Jahren vom Expressionismus beeinflusst, wendete er sich in den 30er Jahren der Neuen Sachlichkeit zu.
In seinem Spätwerk orientierte sich Stützer zunehmend an der Architektur, indem er seinen Bildern eine strenge Konstruktion zu Grunde legte.
Dabei griff er auf geometrische Formen zurück.
Die langsame und beharrliche Arbeit an seinen wenigen Ölgemälden dieser Zeit war von Akribie und pedantischem Ordnungssinn geprägt.

 

  

    Kindheit und Jugend

 in Charlottenburg als Sohn eines wohlhabenden Metzgers
 aufgewachsen
 Internatszeit in Thüringen
 Ausbildung zum Textilkaufmann, Berufstätigkeit

    1914

 nach einer Auseinandersetzung mit seinem Vater wegen seines
 Wunsches, Künstler zu werden - Umzug nach München
 im gleichen Jahr Eintritt in das Bayerische Leibregiment
 Teilnahme am Ersten Weltkrieg bis 1918
 (schwere Verletzung durch einen Unfall)
    20er und 30er Jahre  Leben als freischaffender Künstler in München
 im Zweiten Weltkrieg Einsatz als Kriegsmaler
 (schwere Beschädigung seines Münchner Ateliers durch
  Luftangriffe
    nach 1945

 zwei Jahre Malverbot, wohnhaft auf der Neuburg

    1951

 Mitglied der Donau-Wald-Gruppe

    1969  Kulturpreis Ostbayern
    1974  gemeinsame Ausstellung mit seinem Freund
 Heinz Theuerjahr in Paris                                                 zurück