NIEDERMAYER WILHELM

1899 (Passau) – 1965 (Englburg)

Donau-Wald-Gruppe


    Selbstporträt von 1944 (Ausschnitt)

Auf eine romantische Bildauffassung folgte in den 20er Jahren eine impressionistische Malweise.
In seiner reifen Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte Niedermayer einen expressionistischen, flächen- und formbetonten Stil.
Er befasste sich einerseits mit dem Men­schen in der Landschaft des Bayerwaldes, andererseits mit der heimischen Natur unter Verzicht auf architektonische und figürliche Staffage.

 

 

  

   Kindheit und Jugend

 aufgewachsen in Passau als Sohn eines Rechtsanwaltes
 zahlreiche Aufenthalte auf Schloss Englburg
 (im Besitz des Großvaters)
 Gäste u. a. Richard Billinger, Hans Carossa, Alfred Kubin
 und Max Unold

   nach der Schulzeit

 Studium der Landwirtschaft an der Technischen Hochschule
 in München
 (unterbrochen durch Kriegseinsatz im Jahre 1918)
   in den 20er Jahren  Zeichen- und Malunterricht in München, Bohemeleben
 (1927 erste Ausstellungsbeteiligung im Münchner Glaspalast)
   um 1930

 Aufenthalt in Paris
 Verlust des Englburger Besitzes  durch die Familie bis auf ein
 kleines Grundstück, auf dem sich Niedermayer ein kleines Haus
 errichtet

   „Drittes Reich“

 Rückzug in ländliche Abgeschiedenheit, Isolation und
 psychische Probleme, Kontakt zu Rudolf Köppel

   1946  Mitbegründer der Donau-Wald-Gruppe
   1963  Kulturpreis Ostbayern                                                     zurück