MAUDER WALTER H.

1913 (Zwiesel) – 1999 (Zwiesel)

Donau-Wald-Gruppe

Seine Kunst ist geprägt von architektonischem Ordnungssinn.
Mit starkem Formempfinden und konstruktiver Strenge fasste er zusammen, vereinfachte und abstrahierte die Form.
Laut Mauder gilt für seine Kunstharz-, Tempera- und Hinterglasarbeiten sowie Zeichnungen folgendes:
„Ein gutes Bild muss verkehrt herum gestellt genauso schön sein.“

 

  

 Kindheit und Jugend

 in Zwiesel als Sohn von Bruno Mauder
 (jahrzehntelang Direktor der dortigen Glasfachschule)
 Besuch der Oberrealschule in Passau und Regensburg

 Studium

 Akademie für angewandte Kunst in München (u. a. Baugestaltung)

 ab 1938  in Zwiesel als Künstler ansässig
 ab 1939

 Soldat (schwere Verwundung an der Ostfront, zweijähriger
              Lazarettaufenthalt)

 ab 1944

 Lehrer an der Berufsschule Zwiesel für Glasfacharbeiter
 (Entwicklung neuer Glasformen, Hinterglasmalerei)

 1946  Mitbegründer der Donau-Wald-Gruppe
 danach zahlreiche Werke im Bereich „Kunst am Bau“ in Niederbayern
 (Sgraffitos, Fresken, Glättetechnik, Mosaike, Glasfenster)
 auch Bemalung von Möbeln
 seit 1980  Umsetzung seiner Gefäß-Entwürfe durch den Glasbläser
 Gerhard Krauspe (geb. 1939)                                                           zurück