KAINDL FRANZ

1932 (Stollberg/Niederösterreich)

Donau-Wald-Gruppe

Kaindl schafft neben Aquarellen, Druckgrafik, Skulpturen und Werken, die der „Kunst am Bau“ zuzuordnen sind, vor allem Ölgemälde: „Ich male nicht aus gesellschaftskritischen Gründen und möchte auch kein realistisches Abbild liefern. Für mich ist Malerei ein Philosophieren mit Farben.“

  1950

 nach der Matura Aufnahme an der Akademie der Bildenden Künste Wien
 (Malerei, Bildhauerei, Restaurierung; Diplom 1955)

 daneben Studium an der Universität Wien
 (Geschichte, Kunstgeschichte, Psychologie)

  seit 1957

 in Gaweinstal/Weinviertel ansässig

  1972 – 1995   Präsident des Landesverbandes der Niederösterreichischen
 Kunstvereine
  1974  Kulturpreis für Bildende Kunst des Landes Niederösterreich
  1978  Gründer des Niederösterreichischen Dokumentationszentrums
 für Moderne Kunst in St. Pölten (dessen Leiter bis 1995)

 Verfasser von zahlreichen Ausstellungskatalogen und Abhandlungen
 über künstlerische Themen

  1988  zwei Jahre vor ihrer Auflösung als letztes Mitglied in die
 Donauwaldgruppe aufgenommen                                                       
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