HIRTREITER WOLF

1922 (Zwiesel)

Donau-Wald-Gruppe

Hirtreiter schafft Skulpturen in Stein und Holz sowie Bronzeplastiken, Email-arbeiten, Mosaike, darüber hinaus Holzschnitte. Im Bereich ‚Kunst am Bau’ ist er bestrebt, eine Harmonie zwischen der Architektur und seinen Werken herzustellen („Ich kann mich in jeden Raum einordnen“). Zu seinen bekannten Arbeiten im öffentlichen Raum zählt der „Kräutlmarktbrunnen“ auf dem Münchner Marienplatz. Vor allem im Bistum Passau gestaltete er die moderne Ausstattung zahlreicher Kirchen (u. a. Winzer, Bischofsmais, Schalding l. d. Donau, Wegscheid, Schweiklberg).

 

Außerdem entwarf er Glasfenster für sakrale Räume (z. B. St. Martin Deggendorf, Stadtpfarrkirche Osterhofen, evangelische Kirche Metten). Hirtreiter legt keinen Wert auf eine intellektuelle Reflexion über seine Kunst („Wer für seine Plastiken eine Erklärung benötigt, der wäre besser Schriftsteller geworden“).

 nach der Schulzeit

 kaufmännische Ausbildung

 1940 – 45

 Soldat (in Russland verwundet)

 nach dem Krieg  Freundschaft mit Hermann Erbe-Vogel
 1950 – 56  Bildhauerstudium an Akademie der Bildenden Künste München
 bei Prof. Anton Hiller und Prof. Heinrich Kirchner
 1955  Beitritt zur Donau-Wald-Gruppe
 1972  Kulturpreis Ostbayern;

 wohnhaft in Gröbenzell bei München                            zurück