HENNEBERGER AUGUST PHILIPP

1902 (Kötzting) – 1980 (Kötzting)

Donau-Wald-Gruppe

August Philipp Henneberger war sehr heimatverbunden, jedoch auch weltoffen
(Reisen in die Mittelmeerländer).
Er schuf einerseits Porträts von einfachen Bewohnern des Bayerischen Waldes, andererseits von Honoratioren wie dem Münchner Oberbürgermeister Thomas Wimmer.
Darüber hinaus malte er Landschaften sowie Blumenstilleben (Bekanntschaft mit Emil Nolde).
Außerdem war der Künstler vor allem im Kötztinger Raum im Bereich „Kunst am Bau“ aktiv.
Als Mensch mit einer ausgesprochen optimistischen Ausstrahlung hat er stets das Schöne gesucht, ohne es zu verklären.

 

 nach der Schulzeit

 Lehre als Technischer Zeichner bei MAN Nürnberg

 Dekorations- und Porzellanmaler in Bonn

 Gesangsstudium in Berlin

 1925/26

 Besuch der dortigen Malschule Lovis Corinth
 Tätigkeit als Bühnenmaler  und Statist

 1927 – 34   Studium an der Münchner Kunstakademie
 u. a. bei Prof. Karl Caspar
 anschließend in München als freischaffender Künstler ansässig
 1939 – 45  Wehrdienst bei der Luftwaffe und Kriegsgefangenschaft
  in Südfrankreich
 nach dem Krieg

 Familiengründung und Rückkehr nach Kötzting

 1946  Mitbegründer der Donau-Wald-Gruppe
 (verlässt die Künstlervereinigung nach einigen Jahren)
 Nachkriegszeit  Arbeiten für die Neue Zeitung (München)                             zurück